Media.UP https://mediaup.uni-potsdam.de/ Media.UP en-us 11. Zum Begriff und einigen Besondeheiten von Handelsgeschäften Zum Begriff und einigen Besondeheiten von Handelsgeschäften https://mediaup.uni-potsdam.de/Play/14455 Wed, 29 Apr 2020 16:00:17 GMT https://mediaup.uni-potsdam.de/Play/14455 Gott - das kosmische Individuum Prof. Dr. Julia Enxing (TU Dresden, Theologie) Der Panentheismus in der prozesstheologischen Spielart ist um eine konkrete Antwort auf die Frage nach dem Verhältnis von Gott und Welt bemüht. In überzeugender Weise wird verdeutlicht, wie eine dynamische Liebesbeziehung zwischen der höchsten Realität und der Schöpfung denkbar ist, ohne dabei die Größe Gottes zu reduzieren oder die Freiheit der Geschöpfe zu unterminieren. Die Gott-Welt-Interaktion Gottes erfolgt dabei mit der im panentheistischen Sinne in Gott seienden Welt. Die in anderen, systematisch-theologischen oder pastoraltheologischen, Kontexten artikulierte allumfassende Liebe und Güte Gottes, in der sich die Schöpfung allzeit geborgen wissen soll, wird hier mit einem Gotteskonzept untermauert, das einerseits vor dem Forum der Vernunft bestehen möchte und andererseits jenen alltagstauglich-spirituellen Zuspruch verheißt. https://mediaup.uni-potsdam.de/Play/11179 Wed, 12 Feb 2020 09:47:02 GMT https://mediaup.uni-potsdam.de/Play/11179 Warum es nicht nur einen Himmel gibt – zur Logik religiöser Kosmologien Prof. Dr. Johann Hafner (Universität Potsdam, Religionswissenschaft) Der Vortrag vertritt die These, dass jede Religion von mindestens zwei Welten ausgeht. Erst, wo eine Kultur außerhalb ihrer Weltblase ein eigenes Reich der Toten, Engel, Buddhas oder Götter annimmt, kann von Religion gesprochen werden. Das kann verschiedene Formen annehmen: als heilige Urzeit oder als erlöste Endzeit, als schattenhafte Unterwelt oder Erwachen im Nirvana, als Kosmos von Ideen oder Werten, als furchtbare Hölle oder als seliger Himmel. Wie kommt es, dass sich einige Religionen nicht mit einem Himmel zufriedengeben? Anhand von jüdischen und christlichen Texten wird gezeigt, wie sich aus einem Himmel drei, später sieben oder gar zehn Sphären entwickeln, so dass „Himmel“ schließlich nur im Plural verwendet wird: „Vater unser in den Himmeln“. Woher kommt diese Inflation der Welten? Ist es Lust an der Spekulation, Übertreibungssucht? https://mediaup.uni-potsdam.de/Play/11061 Fri, 17 Jan 2020 12:55:20 GMT https://mediaup.uni-potsdam.de/Play/11061